click zur Querflöten-Musik aus 'Schindlers Liste' im Arrangement und gespielt von Heti Schmidt-Wissing zur Gedenksteinlegung am Grab von Erna Kronshage am 10.12.2022

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RAUM EINS

ERNA KRONSHAGEs GESCHICHTE

"MEIN LACHEN IST WEINEN"

 

 

INHALTE 

Stichwortsuche mit strg+f

Ernas Geschichte kompakt auf 120 Schau-, Info- & Dokutafeln rekonstruiert und in Szene gesetzt ... -

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 I N F O R M I E R E N   -  M E I N U N G    B I L D E N   -   M I T D I S K U T I E R E N

INFOTHEK

Ein jüngst ausgewertetes Sterbetagebuch 

 

der "Gauheilanstalt Tiegenhof"/Dziekanka-Gniezno, das sich im

MUZEUM MARTYROLOGICZNE W ŻABIKOWIE in Luboń-PL befindet, setzt in der hier am 23.10.2023 eingetroffenen Kopie aus einem der dort vorhandenen akribisch geführten Sterbetagebücher das Ableben von Erna Kronshage augenscheinlich auf den "19.II. [2.] 1944" fest - das Sonder-Standesamt in Tiegenhof/Gnesen beurkundet jedoch den "20.2.1944, um 9 Uhr 30" als Sterbedatum ...

 

In dem Sterbetagebuch der „Gauheilanstalt Tiegenhof“/Gniezno, das sich im MUZEUM MARTYRO-LOGICZNE W ŻABIKOWIE in Polen befindet, wird das Ableben von Erna Kro[h]nshage offensichtlich auf den „19.II. [2.] 1944“ datiert - zusätzlich ist vermerkt, dass der Leichnam am „24.II.44“ in einem „Eig. Sarg [nach]Westen“ verbracht wird. Die Konfession ist mit "evgl.“ vermerkt.

 

Die Sterbeurkunde des Sonder-Standesamtes der deutschen Besatzung in Tiegenhof/Gnesen, datiert das Datum des Ablebens auf den „20. Februar 1944, um 9 Uhr 30“.

 

  • In dieser letzten Phase der "Euthanasie"-Ermordungen insgesamt gibt es oft Zuordnungsprobleme mit den exakten Sterbedaten: Die zentrale "T4-Verrechnungsstelle" in Berlin hat nachweislich mit Kostenabrechnungen verschiedener Pflegesatz-Kassen, Fürsorge-Verbänden und Versicherungsträgern zu tricksen gewusst, und konnte mit gezielten Falschangaben zusätzliche Mittel für die klammen NS-Kriegskassen generieren: (s. dazu die Stichworte: „Kostenabrechnung“ u. "Millionen-Becker" bei Wikipedia „Aktion Brandt“.

 

  • Den Hinweis auf die vorhandenen Sterbebücher entnahm ich dem Buch: Grazyna Gajewska, Maria Tomczak, Marek Kazmierczak, Anna Ziolkowska, Ewelina Szurgot-Prus: UNPRODUKTIVE ESSER, Poznan 2017:

 

 

Der nebenstehende Titel von 2017 beschäftigt sich in seinen Abschnitten in Teil II explizit mit den Zuständen

in der Anstalt "Tiegenhof"/Dziekanka besonders auch in den letzten Kriegsjahren.

 

Die z.T. reproduziert und abgedruckten, kommentierten Briefe vom Patienten Heinrich Wulf, der mit Erna Kronshage im gleichen Transport am 12.11.1943 aus Gütersloh nach "Tiegenhof" deportiert wurde, geben unverblümt Einblick in die dortige Situation - umd wenn auch die Briefe zensiert wurden und "geschönt" werden mussten, was Wulf auch offen nach Hause formuliert.

Heinrich Wulf überlebte die Tötungsanstalt - und sein Enkel Godehard Wulf konnte den lange verschwiegenen Opa und seinen Aufenthalt dort und seine Biografie anhand der hinterlassenen Briefe und Urkunden rekonstruieren.

 

Im Anhang dieses Sammelbandes werden die Opferzahlen im Tiegenhof beleuchtet - und es wird auf Aufzeichnungen verwiesen zu Sterbelisten, die ein unbekannter Patient oder Mitarbeiter hinterlassen hat, so dass damit noch manch blinde Opferbiografieflecken Farbe bekommen könnten.

 

 

Gajewska, Grazyna - Maria Tomczak, Marek Kazmierczak, Anna Ziolkowska, Ewelina Szurgot-Prus:

 

UNPRODUKTIVE ESSER

Studien über das Schicksal der Kranken und psychisch                                                                                                      Belasteten unter der NS-Herrschaft

 

                                                                                                Poznan 2017, UNIWERSYTET IM. ADAMA                                                                                                                           MICKIEWICZA W POZNANIU, >>> lies die vollständige                                                                                                  156-seitige Yumpu-Lese-Kopie  

 

 

Wir sollten die Erinnerungskultur hin zum

"Recht auf Bescheidwissen" 

weiterentwickeln:

 

Insbesondere die jüngere Generation in Deutschland ... hat das Recht, Bescheid darüber zu wissen, was in diesem Land passiert ist & welche Vernichtungsdynamik von ihm ausging. 

 

Felix Klein 

Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus - click hier

 

 

 

GESCHICHTE(N). LEBEN. ERZÄHLEN.

gestern: heute: morgen:

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