MOIN &  SHALOM

INTRO

 

Zum Einstieg wirft das nebenstehende 1.34-min.-TikTok- & Instagram-Video »RIP, Erna Kronshage« von Susanne Siegert Schlaglichter auf die Inhalte dieser Website:                                                                                           

  • Nach einer 484 Tage andauernden Leidenskette ab Herbst 1942 wird meine Tante Erna Kronshage – Schlag-auf-Schlag – im Februar 1944 mit 21 Jahren in einer »Euthanasie«-Tötungsanstalt im damals kriegsbesetzten Polen ermordet. Diesem viel zu kurzen Leben möchte ich zunächst hier in einer mehrteiligen Themen-Collage nachspüren. 

Darüberhinaus werde ich versuchen, in einzelnen Abschnitten verschiedene Hintergründe und Online-Projekte zu diesen hunderttausendfachen deutschen Eugenik- & Psychiatrie-Verbrechen aufzuzeigen und mit-zu-teilen.

 

So lädt diese mehr als 90-teilige Website insgesamt u.a. zu einer digitalen Akteneinsicht ein, zum digitalen Forschen, zum Stöbern, Informieren und Reflektieren – jeweils mit einer Fülle von Verlinkungen und Querverweisen. 

 

Damit sich die Abläufe und Geschehnisse vor mehr als 80 Jahren auch nur in etwa heutzutage vergegenwärtigen und wahrnehmen lassen, habe ich neben Original-Fotos und überlieferten Doku-Materialien auch weitere digi-tale Online-Darstellungen mit einbezogen: – das Vergangene wird virtuell in Szene gesetzt, um ihm im Hier & Jetzt gebührend nachzuspüren . . .

 

     • je gestern  • desto heute  • umso morgen –

 

 

ERNA KRONSHAGE

 

Leben & Vernichtung

 

ERNA KRONSHAGE

 

M E M O R I A L

 

 

›EUTHANASIE‹

 

Die Fakten

 

›EUTHANASIE‹

 

Online-Projekte & Themen-Ausstellungen

 

 

       »Die Vergangenheit ist niemals tot.

           Sie ist nicht einmal vergangen.«

 

             

                William Faulkner

 

An einem einzigen Durchführungs-Verfahren

 

zu diesen staatlich verordneten Eugenik-Verbrechen sind jeweils mindestens zehn bis fünfzehn Personen arbeits-teilig eingebunden, beteiligt oder mit betroffen: z.B. Ärzte, Richter, Amtsinhaber vor Ort, Ortsfürsorgerinnen, Staats-anwälte, Polizisten – Beamte, Bedienstete und Sachbearbei-ter in einer Vielzahl von zuständigen Ämtern und Verwal-tungen der beteiligten Institutionen – Krankenpflege- und Medizinalpersonal, Fahrdienstleiter, Zugführer, Busfahrer – aber ebenso natürlich auch ängstlich-schamhaft wegschauende, schweigende, gleichgültige oder abgelenkte und überforderte geplagte Angehörige, Nachbarn und sonstige Bezugspersonen – Mitmenschen also wie du und ich. 

 

Und das rechnet sich hoch zu mehr als drei bis vier Mio. Mitwissende aus den Reihen der damaligen »Reichs-bürger« quer durch die Mitte der Gesellschaft – bei über acht Mio. freiwillig eingetretenen NSDAP-Parteimit-gliedern – von knapp achtzig Mio. damaligen Einwohnern insgesamt. 

Und wie viele beteuerten und versichern immer noch, von »nichts gewusst« und »nichts mitbekommen« zu haben.

 

       »Sofern es überhaupt ein ›Bewältigen‹

           der Vergangenheit gibt,

           besteht es im Nacherzählen dessen,

           was sich ereignet hat.«

   

              Hannah Arendt

 

Mein Online-Bildpoem zu Erna 

 

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E D W A R D   W I E A N D   W E B S I T E

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