sinedi-bildbearbeitung eines original-fotos (ausschnitt) von ca. 1937/38: erna beim wäschewaschen am brunnen hinterm elternhaus . >> click auf das bild zur XXL-bilderstrecke zum herunterscrollen

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Die Vergangenheit ist vorbei,

und doch tragen wir im Jetzt unseres Seins

vieles aus der Vergangenheit mit uns,

doch nur soweit wir unerledigte Situationen haben.

Was in der Vergangenheit geschah,

wurde entweder assimiliert und zu einem Teil von uns,

oder wir tragen es als unerledigte Situation,

als unvollendete Gestalt mit uns herum.

 

Fritz Perls 1969

 

 

"Moderne" Massentötungen 

 

Gezielte Rettungs-verweigerungen 

 

NEU: Ethik Erbbiologie, Eugenik CRISPR u.a.m.

 

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als eine art "aktuellen prolog"

möchte ich den auszug eines  artikels vom "welt"-autor thomas schmid voranstellen, in dem er das internet als neuartige globale verortungs-, informations- und gleichwertig würdige gedenkmöglichkeit miteinbezieht, wenn er über standort und gestaltung eines gedenkzeichens bezüglich der gräueltaten im nachbarland polen nachdenkt, auch im hinblick auf die verheerenden zivilen völkerrechtsverbrechen gegenüber weiteren slawischen volksgruppen "im osten"...

 

............

 

Es gibt nichts,

was so unsichtbar wäre

wie Denkmäler

 

Zumal es heute schon gar nicht mehr ums Verherrlichen gehen kann. Nicht Personen, sondern Ereignisse sollen mit einem Denkmal memoriert werden, gute, schöne, erstmals aber auch schreckliche. Zudem trägt jedes neue Denkmal heute die Crux, dass es längst kein Monopol auf Darstellung von Erinnernswertem mehr hat.

 

Wer sich Vergangenes vergegenwärtigen will, wählt den kurzen Weg des Zugriffs aufs Allgegenwärtige: Er geht ins Internet.

 

Wie es die privaten Trauerforen im Netz gibt, so könnte es dort auch Gedenkforen geben. Wozu also noch Denkmäler? Vor knapp 100 Jahren hat Robert Musil einen Kalauer in die Welt gebracht, der schnell Verbreitung und Zustimmung fand. Er sagte: „Es gibt nichts in der Welt, was so unsichtbar wäre wie Denkmäler.“ Wie alles, was wir immer wieder sehen, wird es bald zur Stadtkulisse, man geht achtlos und unberührt daran vorbei.

Schärfer noch hat es Claude Lanzmann in dem Motto formuliert, das er seinem großen Film „Shoah“ von 1985 voranstellte:

 

„Es gibt heute zwar eine große Anzahl von Museen, Denk- und Mahnmalen. Die aber dienen dem Vergessen ebenso wie der Erinnerung. Sie verwalten die Erinnerung, die zur toten Materie wird.“

 

Das ist eine schwere Hypothek. Fast alle Denkmalformen sind verbraucht, vom sozialistischen Realismus bis zur abstrakten Figuration. Das soll nicht heißen, Denkmäler, die ihre Funktion erfüllen, seien unmöglich geworden. Das Berliner Holocaust-Denkmal beweist das. Doch nur teilweise. Denn dessen stilistische Strenge und Kargheit steht in deutlichem Widerspruch zur Monumentalität des Ganzen. Hier wurde offensichtlich noch einmal versucht, einen Rest der alten Herrschaftlichkeit von Denkmälern in unsere Zeit hinüberzuretten.

 

Auszug aus einem Artikel zur Mahnmal-Debatte: "Was Polen angetan wurde, braucht in Berlin einen eigenen Ort des Gedenkens" . Von Thomas Schmid . aus DIE WELT vom 27.10.2020, Seite 8 Politik - siehe dazu auch: hier

 

 

 

Mahnmal für die NS-"Euthanasie"-Morde in Berlin - Tiergartenstraße: Ausrufezeichen aus blauem Glas - (click)

Gedenkort T4

Geschichtspolitik gegen Selbstbestimmung in Polen (Thu, 15 Oct 2020)
Eine heute (15.10.2020) in Zielona Góra stattfindende Konferenz unter dem Titel "Von der Abtreibung zur Euthanasie.
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NICHT VERGESSEN (Fri, 14 Aug 2020)
In diesem Jahr findet der Gedenktag für die Opfer der NS-"Euthanasie"-Verbrechen etwas anders als sonst statt. Neben einer Kranzniederlegung am Denkmal von 11:00 bis 11:30 in der Tiergartenstraße 4 gibt es eine online stattfindende Foto- und Videoaktion sowie eine Diskussionsveranstaltung auf der Webseite https://www.nichtvergessen-gedenktag2020.de/ Das Programm in leichter Sprache finden Sie hier.
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Die Namen von „Euthanasie“-Opfern zu nennen, ist keine Schande – im Gegenteil! (Thu, 13 Aug 2020)
Es gibt für uns als heutige Mitglieder von Familien, in denen Angehörige einst als "erbminderwertig" stigmatisiert wurden, k e i n e n Grund, uns unserer Verwandten zu schämen und ihre Namen zu verschweigen. In diesem Sinne bekräftigen wir noch einmal den Appell, den Sigrid Falkenstein 2011 veröffentlicht hat. „Wer –wenn nicht wir als Angehörige –könnte glaubwürdiger bezeugen, dass die Opfer keine anonyme Masse waren?! Wer –wenn nicht wir –könnte ihnen besser Gesicht und Namen zurückgeben und so dazu beitragen, die Mauern des Schweigens und der Tabuisierung einzureißen? Indem wir die Anonymisierung aufheben, geben wir unseren ermordeten Verwandten ihre Identität und etwas von ihrer Würde zurück.
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edward wieand

 

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