° moin & shalom

​       

  • es geht im 1.teil um den themenkomplex zwangssterilisation & ns-euthanasie - mit dem leidensweg meiner tante erna kronshage - click direkt dazu auf die auswahlseite "erna's story"                   
  • & es geht gleichzeitig um die erinnerungen bzw. verdrängungen dieser ns-verbrechen im langzeitgedächtnis hunderttausender betroffener familien & in der gesamten gesellschaft - gestern, heute, morgen  
  • im 2. teil gibt es als kontrastprogramm ein paar foto-grafisch gestaltete momente sowie infos zu mir & das impressum
  • die auswahlseite "aspekte" bietet insgesamt wegweiser zur orientierung in der gesamten website an

                      gestern wird sein, was morgen gewesen ist

 

 

 

Ich glaube, Erinnerung hört nie auf.

Wenn wir aufhören, uns damit auseinanderzusetzen,

was in unserer Geschichte passiert ist,

dann verlieren wir auch den Bezug dazu,

wer wir heute sind. 

 

Jonas Rees, Sozialpsychologe
in einem ZEIT-Interview 2021

 

 

click

 

 

 

 

Dabei arbeiteten Ärzte, Pfleger, Schwestern, Fürsorgerinnen, Sachbearbeiter, Gutachter, Transporteure, Kraftfahrer, Standesbeamte, Reinigungskräfte, Parteifunktionäre, Geheimdienstmitarbeiter und Krematoriumsbedienstete in genau bestimmter Rollenverteilung zusammen.

 

Helga Schubert: Die Welt da drinnen, 2021

 

 

 

 

das schwarze brett

"Krankenmorde & Deportationen aus Bielefeld & Bethel"

 

- Veranstaltungsreihe

Anfang 2022

EIN FRIEDHOF ERZÄHLT

 

Die Erinnerung an Erna Kronshage in einer neuen Broschüre des Sennestadtvereins, BI-Sennestadt 2021

 

ZEIT: Simone Gaul im Interview mit dem Sozialpsychologen Jonas Rees

 

Warum fragen wir nicht, was Opa getan hat

 

 

 

edward wieand

 

erna's life.story

 

info.& memorial.logbook

 

das ständig aktualisierte 116-bildseiten logbook-magazin mit den aufeinanderfolgenden niedergangs-etappen zur euthanasie-leidensgeschichte meiner tante erna kronshage

 

yumpu-magazin 2015 ff. - online - zum barrierefreien kostenlosen blättern & informieren, verlinken oder downloaden,   & zum weitergeben etc.

 

das logbook - auch zum scrollen

 

 

"Himmel voller Schweigen"

 

Julia Gilfert erzählt die Geschichte ihres lange verschwiegenen Großvaters

 

Die Erzählung über Julia Gilferts Familiengeschichte und ihre Recherchen zu Leben und Tod ihres Großvaters Walter - erscheint im Januar 2022!

 

die kurzform

der geschichte um erna kronshage in 23 bildtafeln & in einfacher sprache

 

zum barrierefreien kostenlosen betrachten, blättern & informieren, verlinken, downloaden - ggf. auch als powerpoint-präsentation

 

eine mediale grundlage vielleicht für dieses thema auch in der kinder- u. jugendarbeit ...

 

 

"mein lachen ist weinen"


ein buntes online-

bilderbuch mit 44 angemessen grafisch gestalteten seiten

zum kurzen leben

& langen sterben erna kronshages

 

zum barrierefreien kostenlosen betrachten, blättern & informieren, verlinken, downloaden - ggf. auch als powerpoint-präsentation

 

eine mediale grundlage vielleicht für dieses thema auch in der kinder- u. jugendarbeit ...

 

Die Pariser Attentate


Wie wir uns erinnern


Die Abläufe von Erinnerungs- & Gedenkarbeit anhand zeitgemäßer neuer Erkenntnisse 

 

Der 13. November 2015 war ein Tag, an dem 130 Menschen ihr Leben verloren, über 600 verletzt wurden und Tausende traumatisiert zurückblieben.

 

Sechs Jahre lang haben Historiker, Soziologen, Neurowissenschaftler, Psychologen und Anthropologen die Herausbildung, Entwicklung und Weitergabe der individuellen und kollektiven Erinnerung an die Attentate vom 13. November 2015 analysiert, geordnet und zu verstehen versucht.

 

 

 

 

Bis heute weiß niemand, wer gemordet hat,

denn niemand hat auch nur den geringsten Verdacht
gegen andere oder sich selbst.

 

nach Thomas Bernhard
überliefert von Helga Schubert: Die Welt da drinnen, 2021

 

 

 

 

 

 

 

*) auf diesen seiten werden auch klarnamen von betroffenen der zwangssterilisationen und ermordeten der ns-euthanasie-verbrechen genannt und ausgeschrieben, was zumindest bis weit in die 2010-er jahre hinein noch unüblich war. vor allem archive beriefen sich auf "schutzwürdige rechte dritter". sie meinten damit die (de facto nicht existierenden) sorgen von angehörigen, nicht in verbindung gebracht zu werden mit damals als psychisch krank oder behindert definierten menschen.

ein solcher ansatz grenzt im nachhinein immer noch aus falscher scham die identitäten von betroffenen menschen aus dem bewusstsein aus. 
der rechtsanwalt dr. erhart körting, vizepräsident des berliner verfassungsgerichtshofes a.d. und senator für inneres und sport a.d. formuliert im juli 2014 auf anregung der arbeitsgemeinschaft gedenkort-t4.eu ein gutachten, in dem er zum schluss kommt, dass die namensnennung vom geltenden recht gedeckt ist.
diese auffassung hat sich mittlerweile weitgehend durchgesetzt.


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