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Tagesspiegel vor 75 Jahren


Eine halbe Million Tyrannen

Wie der Tagesspiegel über die Nürnberger Prozesse berichtete. Eine Titelseite als Beispiel. mehr

 

Tagesspiegel-Aufmacher vom 18.12.1945 (aus: Tagesspiegel vom 18.12.2020)

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Nürnberger Prozesse


"Es war, als hätte ich in die Hölle geschaut"


Benjamin Ferencz war 27, als er bei den Nürnberger Prozessen die Anklage vortrug. Der heute Hundertjährige erinnert sich, wie er in KZs ermittelte und mit einem der Massenmörder vor dessen Hinrichtung sprach.
Ein Video von Heike Janssen und Jonathan Miske (Animationen) -

 

SPIEGEL Geschichte - 07.11.2020

 

 

Lesen Sie hier das Videotranskript


In diesem Gerichtssaal des Nürnberger Justizpalastes, dem Saal 600, wurde ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte geschrieben. Hier stand er damals, Benjamin Ferencz, der letzte noch lebende Chefankläger aus den Nürnberger Prozessen. Wir erreichen den inzwischen hundertjährigen Juristen zu Hause in Florida. Er ist immer noch schwer beschäftigt.

 

Benjamin Ferencz:

I'm as busy as hell.

 

Zeugen wie ihn gibt es kaum noch. Benjamin Ferencz jagte die NS-Massenmörder. Er leitete in Nürnberg die Anklage im Einsatzgruppenprozess. Auf der Anklagebank saß das SS-Führungspersonal der mobilen Killerkommandos.

 

Benjamin Ferencz:

Ich war damals 27 Jahre alt, ich hatte mein Studium an der Harvard Law School mit Auszeichnung abgeschlossen. Ich war noch nie zuvor in einem Gerichtssaal gewesen. Es war mein erster Fall. Und die Leute fragten mich: Woher haben Sie die Nerven, das zu tun?

Kriegsverbrecher nach Recht und Gesetz zu verfolgen, war und ist seine tiefste Überzeugung. Das Eröffnungsplädoyer von vor über siebzig Jahren hat er verinnerlicht.

 

Benjamin Ferencz:

Rache ist nicht unser Ziel.  Wir ersuchen dieses Gericht, durch internationale Strafmaßnahmen das Recht der Menschen auf ein Leben in Frieden und Würde zu bestätigen. Unabhängig von ihrer Rasse oder ihrem Glauben. Der vorliegende Fall ist ein Plädoyer der Menschheit an das Recht.

 

Bereits drei Jahre zuvor, weit entfernt vom Saal 600, begann sein Kampf gegen die Nazis, als einfacher amerikanischer Soldat.

 

Benjamin Ferencz:

Ich war Frontsoldat. Ich habe in jeder größeren Schlacht im Zweiten Weltkrieg gekämpft. Ich landete an den Stränden der Normandie, ich ging durch die Maginot-Linie, ich bin über die Siegfried-Linie gegangen, und ich überquerte den Rhein auf einer Pontonbrücke mit einem Jeep. Und ich war bei der letzten Ardennen-Offensive dabei. Und ich sah auch insbesondere die Kriegsgräuel.

 

Die vorrückende US-Armee traf immer wieder auf Konzentrationslager und befreite sie. Zugleich liefen die Vorbereitungen für die Kriegsverbrecherprozesse. Der junge Jurist wurde von der Artillerie abberufen und in die "Judge Advocate Section" der 3. US-Armee versetzt - als Ermittler für Kriegsverbrechen.

 

Benjamin Ferencz:

Das erste Lager, auf das wir trafen, war das Hauptlager von Buchenwald. Was ich dort gesehen habe, ist fast nicht zu beschreiben. Tote Menschen lagen am Boden. Ich kann nicht sagen, ob sie tot oder lebendig waren. Ihre Augen flehten um Hilfe. Die Krematorien waren noch in Betrieb. Vor den Krematorien waren die Leichen aufgeschichtet, Haut und Knochen, und warteten darauf, von Häftlingen verbrannt zu werden. Sie hatten keine Zeit gehabt, sie alle zu verbrennen. Im Lager selbst herrschte totales Chaos. Die SS versuchte wegzurennen. Amerikanische Soldaten versuchten, sie zu jagen, sie zu fangen. Einige der Häftlinge, die dazu in der Lage waren, und es gab einige, fingen einen SS-Mann und schlugen ihn zu Tode. Das habe ich gesehen. Sie haben ihn lebendig verbrannt. Auch das habe ich gesehen. So war die Lage, im wahren Leben gibt es so etwas nicht. Ich schrieb, ich habe in die Hölle geschaut, so sah sie aus.

 

Bei der Befreiung der Konzentrationslager ging es für ihn vor allem um eines - so viel Beweismaterial sichern wie möglich, so schnell wie möglich.

 

Benjamin Ferencz:

 Meine Aufgabe war es, die Beweise für das Verbrechen so zu sichern, dass sie von jedem objektiven Gericht akzeptiert werden würden. Als Erstes ging ich zum Kommandeur des Panzerbataillons, das in das Lager eingedrungen war und es befreit hatte. Ich sagte ihm, dass ich auf Befehl von General Patton da war, um eine Maßnahme der Vereinigten Staaten auszuführen. Ich will, dass zehn Männer sofort die Schreibstube umstellen. Niemand geht rein oder raus ohne meine Erlaubnis. Dann hatten wir die Listen. Wie viele Leute im Lager waren. Wann sie ankamen. Wie viele sie getötet haben. Wer der befehlshabende Offizier war. Und die Beweise waren auch dort - überall waren Leichen verstreut. Der Name des Lagers war für mich unwichtig. Wichtig war, die Beweise zu sichern, bevor sie zerstört wurden. Die Beweise waren so erdrückend, dass ich nicht länger als ein oder zwei Tage brauchte, bis ich das hatte, was ich wollte, und weiterfahren konnte. Denn es wurde ein weiteres Lager befreit.

 

Es war seine Aufgabe, die abscheulichsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, den Holocaust, zweifelsfrei nachzuweisen. Ferencz ermittelte in den KZs Buchenwald, Mauthausen, Ohrdruf, Flossenbürg und Dachau.

 

Benjamin Ferencz:

Wesentlich ist, dass Insassen direkt vor einem starben, durch Müllberge krochen, auf der Suche nach einem Stück Brot oder irgendetwas, das sie vor dem Verhungern retten würde. Das war so irreal, dass ich eine Denkweise entwickeln musste, um mir selbst zu sagen: Das ist nicht real. Das muss ein schrecklicher Nazi-Film sein. Das kann nicht echt sein. Ich habe es einfach ausgeblendet. Ich ging einfach hin, erledigte meinen Job und haute ab, so schnell ich konnte.

 

Nachdem in Nürnberg am 20. November 1945 der Hauptkriegsverbrecherprozess begonnen hatte, kehrte er zurück nach New York. Aber nicht für lange. Die US-Ankläger brauchten für die Nachfolgeprozesse dringend seine Expertise. Sie wollten ein repräsentatives Spektrum hochrangiger NS-Täter zur Rechenschaft ziehen. Ferencz flog nach Berlin und stieß auf einen Sensationsfund. Unglaubliche Beweise - fein säuberlich abgeheftet.

 

Benjamin Ferencz:

Ich hatte ungefähr 50 Rechercheure. Ich habe unser Hauptquartier in Berlin eingerichtet, wo sich die wichtigsten Büros befanden. Und ich habe einem das Reichssicherheitshauptamt zugeteilt, einem anderen die Industriellen, einen anderen woanders. Und einer meiner Rechercheure kam herein und sagte: "Schau, was ich habe." Er brachte stapelweise Unterlagen. Er sagte: "Schau was ich habe, was ich hier habe." Ich habe es mir angesehen. Es waren "Ereignismeldungen aus der UdSSR". Frontberichte von Sondereinheiten: Einsatzgruppe A, Einsatzgruppe B, Einsatzgruppe C, Einsatzgruppe D. Vier Divisionen mit insgesamt circa 3.000 Mann. Jede wurde von der SS beauftragt, sich mit unterschiedlichen Regionen zu befassen.

 

Die Massenexekutionen im Osten waren Teil des deutschen Angriffskriegs auf die Sowjetunion, des "Unternehmens Barbarossa". Im Schatten der in Richtung Osten vorrückenden Wehrmacht folgten unmittelbar die mordenden Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD, des "Sicherheitsdienstes" der SS. Ziel dieser Vernichtungseinsätze war die Zivilbevölkerung. Insbesondere Juden, Partisanen, Roma und Sinti.

 

Benjamin Ferencz:

Wir hatten die Protokolle. Ihre Aufgabe bestand darin zu töten, ohne Mitleid oder Reue. Jeden einzelnen jüdischen Mann, jede jüdische Frau und Kind, die sie erwischen konnten. Und genau das haben sie getan. Dann schrieben sie einen Bericht. Darin stand: "Wir kamen in die Stadt Minsk oder wo auch immer. Am ersten Tag gelang es uns, 13.412 Juden zu töten und 250 Roma und Sinti", zum Beispiel. Sie haben sie aufgelistet. Und das hatte ich alles vollständig. Diese Berichte wurden dann von der Front an die Zentrale in Berlin geschickt. In Berlin wurden sie zusammengelegt und ein umfassender Bericht veröffentlicht. Wir hatten eine Verteilerliste mit 99 verschiedenen SS-Offiziere und anderen des NS-Regimes. Ich nahm eine kleine Rechenmaschine und fing an auszurechnen, wie viele sie getötet haben.

 

Das größte Massaker fand in der Schlucht Babi Jar nahe Kiew statt. Die SS hatte eine Umsiedlung der jüdischen Bevölkerung Kiews angekündigt. Alle kamen, ahnungslos. Dann mussten sie sich ausziehen. Sie wurden nicht umgesiedelt, sie wurden erschossen. Anschließend wurde die Anzahl der Ermordeten nach Berlin gemeldet. So steht es in der "Ereignismeldung UdSSR Nr. 106". Am 29. und 30. September 1941 massakrierte das Sonderkommando 4a der Einsatzgruppe C 33.771 Menschen. Und berichtete, man sei zufrieden, dass "die Aktion reibungslos verlaufen" sei. Ben Ferencz las und addierte.

 

Benjamin Ferencz:

Babi Yar. Ich habe aufgehört, als ich über eine Million erreicht habe. Ich sagte: Das reicht. Ich habe eine Stichprobe mitgenommen. Ich bin von Berlin nach Nürnberg geflogen, wo die Prozesse bereits begonnen hatten.

 

Im Gepäck hatte er überwältigende Beweise. Penible Berichte, minutiöse Protokolle der Massenmörder. Auf dieser Grundlage kämpfte er für einen weiteren Prozess. Doch der zuständige General Telford Taylor sagte zuerst Nein.

 

Benjamin Ferencz:

Er sagte: "Wir können nicht. Das Pentagon hat die Budgets bereits genehmigt. Sie sind gegen weitere Prozesse. Wir können das nicht machen." Ich war ziemlich verärgert. Ich sagte: "Ich habe Beweise für Massenmord in meinen Händen in beispielloser Größenordnung. Sie können diese Kerle nicht entlassen." Er sagte: "Warte. Kannst du es zusätzlich zu deiner anderen Arbeit übernehmen?" Ich sagte: "Sicher." Er sagte: "Okay, du machst es."

 

Und so kam Ben Ferencz in den Saal 600 und wurde mit nur 27 Jahren Chefankläger. Es war sein allererster Prozess.

 

Benjamin Ferencz:

Ich war sehr zuversichtlich, weil es ein klarer Fall war. Ich spürte, dass ich keine Zeugen aufrufen musste. Ich hatte ihre Antworten. Streng geheime "Geheimsache", die an sein übergeordnetes Hauptquartier geschickt worden war. Und ich sagte: "Bist du dieser Mann?" "Nein, ich war es nicht. Ich war bei der Beerdigung meiner Großmutter." Sie kamen mit all ihren Lügen. Das brauchte ich nicht. Ich habe keinen einzigen Zeugen aufgerufen. Ich hatte diese Beweise, ihre eigenen Beweise. Wir werden sie deswegen aufhängen. Ich war sehr zuversichtlich. So bin ich.

 

Benjamin Ferencz:

Wir werden zeigen, dass diese Taten von Männern in Uniform die methodische Ausführung weitreichender Plänen zur Vernichtung ethnischer, nationaler, politischer und religiöser Gruppen war, die in den Augen der Nazis verdammt wurden.

 

Aber wie wählt man 24 Angeklagte aus, wenn doch alle circa 3000 Mitglieder der Einsatzgruppen nachweisbar Massenmörder waren?

 

Benjamin Ferencz:

Der Grund, warum wir uns für 24 entschieden haben, war, dass auch im Prozess gegen die Topnazis Göring und Co. nur 24 ausgewählt wurden, um daraus ein Exempel zu statuieren. Es gab nur 24 Sitzplätze im Nürnberger Gerichtssaal, im Raum 600. Sie wurden aufgrund ihres Dienstgrads und ihrer Kenntnisse ausgewählt. Es war nur eine Auswahl dessen, was geschehen war. Ich hatte das Gefühl, sie sollten die Gelegenheit erhalten, zu erklären, warum sie das getan haben, was sie getan haben, und zu sehen, ob es ein Verbrechen ist oder nicht. Ich war mir sicher, es war ein Verbrechen. Man kann nicht Tausende Kinder ermorden und sagen: "Ich wünschte, ich hätte meiner Mannschaft nie gesagt, sie sollten den Kopf eines Kleinkindes nicht gegen einen Baum schlagen. Sie sollten warten, um auf die Mutter zu schießen." Dies war tatsächlich die Aussage von Ohlendorf. Sie können auf die Mutter zielen, dann auf das Baby schießen, und dann beide mit derselben Kugel erschießen und so Munition sparen. Die Mutter ist dann auch still. Dies war eine Äußerung meines Hauptangeklagten Dr. Otto Ohlendorf, SS-General Ohlendorf, um zu zeigen, dass seine Männer so menschlich waren, dass sie nicht wollten, dass das Baby die ganze Zeit schreit. Also erschießen sie auch das Baby.

 

Die Mentalität der Täter hat den jungen Juristen sehr beschäftigt.

 

Benjamin Ferencz:

Sie waren irritierend normal. Sie waren keine Monster. Sie waren normale Leute. Wie konnten sie so etwas tun? Das waren Leute, die zu ihren Katzen und Hunden nett waren und normalerweise als anständige Leute gelten würden. Ich nehme Dr. Otto Ohlendorf als Beispiel. Er war ein gut aussehender Mann, Vater von fünf Kindern, und seinen Berichten zufolge hat seine Einheit unter seinem direkten Kommando 90.000 Juden getötet. Ich hatte ein besonderes - lassen Sie mich so sagen - Interesse an Ohlendorf, weil er der Hauptangeklagte war und er war intelligent und gut ausgebildet, Dr. Ohlendorf. Nachdem er zum Tode verurteilt worden war, ging ich zu ihm in diese Todeszelle unter dem Gerichtsgebäude in Nürnberg. Ich ging hinunter. Das einzige Mal, dass ich mit einem Angeklagten sprach. Auge in Auge, von Mann zu Mann. Ich sagte: "Herr Ohlendorf, kann ich für Sie etwas tun?" Er fühlte sich unschuldig. Es gab überhaupt keine Reue.

 

Auf nicht schuldig hatten alle Angeklagten plädiert. Befehlsnotstand - DIE Verteidigungsstrategie der Nazis schlechthin. Ferencz konnte sie entlarven.

Kurz vor Prozessbeginn hatte ein Angeklagter Suizid verübt, ein zweiter war verhandlungsunfähig. Alle anderen 22 Angeklagten wurden verurteilt. 14-mal die Todesstrafe, zweimal lebenslänglich, fünf Freiheitsstrafen zwischen 10 und 20 Jahren und nur eine geringere Haftstrafe. Ein voller Erfolg für die Anklage. Vier Hinrichtungen fanden statt. Doch wenig später - in den Fünfzigerjahren - wurden viele Verurteilte begnadigt und vorzeitig entlassen.

 

Benjamin Ferencz:

Was frustrierend ist, weil es den Wert der Prozesse verringert hat. Die Prozesse waren wirklich sehr fair. Wir haben nur einige von ihnen vor Gericht gestellt. Jedes Mitglied der Einsatzgruppen, jeder einzelne von ihnen, war ganz sicher ein Mittäter des Massenmordes. Das war offensichtlich für alle, die dort waren. Sie können mir nicht erzählen, dass Sie rausgehen, kleine Kinder mit Maschinengewehren erschießen und denken, das sei zulässig. Befehle befolgen…

 

Nach Prozessende kämpfte er weiter für die Opfer des Holocaust. Er kümmerte sich um die Rückgabe geraubten jüdischen Vermögens, Entschädigungen für Zwangsarbeiter und das Wiedergutmachungsabkommen mit Israel. Dann lehrte er internationales Strafrecht. Aber sein Lebensthema blieb die Verfolgung von Kriegsverbrechen. Beharrlich kämpfte er für einen Internationalen Strafgerichtshof. 2003 war es endlich so weit: Ferencz sprach bei der Amtseinführung des Chefanklägers in Den Haag.

 

Benjamin Ferencz:

Dies ist ein historischer Moment in der Entwicklung des internationalen Strafrechts. Zum ersten Mal wird ein ständiger internationaler Strafgerichtshof das Schlussplädoyer der Anklage hören.

 

Bei jeder seiner vielen Ehrungen betont er sein Motto: Niemals aufgeben. Der unermüdliche Hundertjährige. Bestens gelaunt und fit dank seiner täglichen Routine.

 

Benjamin Ferencz:

Jeden Morgen mache ich meine üblichen Gymnastikübungen. Und nach 20 Minuten, einschließlich, mache ich zum Schluss 101 Liegestütze. Das ist mein Test. Sie sagen: "Wie geht es dir?" Und ich sage: "Ich habe 101 Liegestütze gemacht."

 


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