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Barbara Stellbrink-Kesy:

Unerhörte Geschichte .

"Frei - aber verpönt"

 

Die Doppelbiografie der Geschwister

Irmgard Heiss / geb. Stellbrink - als Hungermordopfer der NS-Euthanasie - und ihres Bruders, des protestantischen Pfarrers Karl-Friedrich Stellbrink, der - abrupt geläutert von seiner völkischen Gesinnung - als einer der vier "Märtyerer von Lübeck" mit drei katholischen Amtsbrüdern hingerichtet wird.

 

... wahrhaftig eine "unerhörte Geschichte" ...

 

 

 

Neuerscheinung Dezember 2020:

 

Barbara Stellbrink-Kesy

 

Unerhörte Geschichte

Frei - aber verpönt

 

Ein Haus in Westfalen, ein Päckchen Briefe versteckt unter dem doppelten Boden eines Schrankes, eine Krankenakte im Archiv. Diese Funde ermöglichten es, die verschlungenen Lebenslinien der Geschwister Irmgard Heiss, geb. Stellbrink (1897-1944) und Karl Friedrich Stellbrink (1894- 1943) zu erzählen. Als Kinder hätten sie gut zusammengepasst, sagt Irmgard 1926 über die Geschwisterbeziehung. Später seien ihre Neigungen und Wege auseinandergegangen. Sie gingen sogar weit auseinander, bevor sie unter dramatischen Umständen wieder zusammen fanden. 

 

Den Bruder und seine Frau Hildegard, Irmgards beste Freundin, führen sie 1921 nach Brasilien, während die Schwester „unter ihrem Stand“ einen Bergarbeiter heiratet und im Ruhrgebiet lebt. Als sich Irmgard Jahre später von ihrem Ehemann trennen und die Kinder allein durchbringen will, kreisen die Briefe der Eltern um die Frage: Ist diese Frau noch normal?

 

Sie ist es nicht, wird verhandelt und 1933 gerät sie ins Fadenkreuz der NS-„Euthanasie“. Die Geschichte der bisher unbekannten Irmgard Heiss/Stellbrink und ihres Bruders Karl-Friedrich, genannt Fritz, der als einer der „vier Lübecker Märtyrer“ bekannt ist, wird erzählt von deren Großnichte als eine Geschichte des Widerstandes gegen Unmenschlichkeit.

 

Das Buch handelt auch davon, wie die Vergangenheit in die Gegenwart hineinreicht und darin ihren Ort sucht.

 

Berlin, Dezember 2020; 1. Auflage, 412 S., Paperback, 59 Abb., 22,00 €,
Verlag am Turm - reihe zeitgeschichte, ISBN 978-3-945130-16-2

 

info@zba-buch.de . 
Verlag am Turm | zba.BUCH

 

 

Irmgard Heiss, geb. Stellbrink

 

Unerhörte Geschichte: Frei - aber verpönt

(zeitgeschichtliche reihe)


Von Barbara Stellbrink-Kesy

 

Wer war Irmgard? Wie kann ein Mensch in einer Familie verloren gehen?

 

Ein Haus in Westfalen, ein Päckchen Briefe versteckt unter dem doppelten Boden eines Schrankes, eine Krankenakte im Archiv. - Dokumente bezeugen die verflochtenen Lebenslinien der Geschwister Irmgard Heiss/Stellbrink (1897 – 1944) und Karl Friedrich Stellbrink (1894 – 1943).

 

Deren Großnichte begibt sich erzählerisch in einen spannungsvollen Dialog mit ihrer rebellischen Tante und streut gründlich recherchierte romanhafte Elemente ein. Denn nur im Erzählen kann ein Mensch lebendig werden.

 

Verbindungslinien zwischen der unbekannten Psychiatriepatientin Irmgard, 1925 erstmals als „minderwertig“ ausgegrenzt, ihrem herbeigeführten Tod infolge von Aushungern in einer hessischen Heil- und Pflegeanstalt und dem gewaltsamen Tod ihres Bruders Fritz werden sichtbar.

 

Der protestantische Pfarrer in Lübeck hielt zu ihr, vollzog 1940 eine Kehrtwende weg von völkischer Orientierung und wählte gemeinsam mit drei katholischen Amtsbrüdern den Weg kirchlichen Widerstands.

 

Die vier Geistlichen wurden vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und im November 1943 in Hamburg hingerichtet. Als Märtyrer von Lübeck sind sie in die Stadtgeschichte eingegangen.

 

Irmgard Heiss/Stellbrink erhält mit dieser Doppelbiografie erstmals einen Platz im kollektiven Gedächtnis jenseits überkommener Vorurteile und Gefühlserbschaften, die bis heute mehr mit Politik als mit Krankheit zu tun haben.

 

aus der amazon-Ankündigung

 

 

Siebdruck-Kunstwerk von Barbara Stellbrink-Kesy zu der Großtante Irmgard Heiss/Stellbrink - die in Lengerich dann ein Opfer der NS-Euthanasie wurde.
zu einer Kurzbiografie von Irmgard Heiss, geb. Stellbrink >>> click here - zum virtuellen "Gedenkbuch" der Stadt Detmold

Die 4 Lübecker Märtyrer:                                     Der Großonkel Karl-Friedrich Stellbrink

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